Bahnhof im Herbst
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Unwritten.



Sie hat geredet und geredet und geredet und Tränen sind aus ihren Augen geschossen und es tat so weh, sie so zu sehen.
Das Schlimmste daran ist aber, dass ich nichts dagegen tun kann. Nichts dergleichen, um ihre Probleme zu lösen.

Ich hoffe nur, sie irgendwie leichter machen zu können. Ein Mixtape, eine liebe SMS, Schokolade, und die Idee mit dem Glas.
Ein Glas voller Glück.
Jeden Tag ein Zettel mit etwas Gutem kommt da rein, und am Ende des Jahres weiß man, wie gut es einem eigentlich geht. Hoffentlich macht es sie glücklicher.

Sie hat gesagt, dass ich so viel glücklicher bin, als damals. Dass ich drüber weggekommen bin. Nicht ganz, aber ziemlich. Dass ich mittlerweile auch ohne Tränen in den Augen davon sprechen kann. Aber ich hätte immer so einen Gesichtsausdruck. Tieftraurig.

Und wieder sass ich da, und wieder einmal schossen diese Erinnerungen in meinen Kopf von dieser glücklichen Zeit. Es war meine kleine Clique, es war meine kleine Herzensangelegenheit.

Sie hätte das nie gehabt. Niemals so jemanden zum Pferde stehlen. Nicht dieses Gefühl immer jemanden da zu haben.
Ich hab schließlich auch ihn angerufen, als der andere die Tür hinter sich zu geschlagen hat und ich dahinter zusammengebrochen bin. Heulend und am Ende. Wäre er nur da gewesen. Aber er hat sich um mich gekümmert. Liebevoll.
Und als er aus dem Urlaub zurückkam sassen wir Stunden auf der Korbschaukel und ich durfte reden, reden, reden.
Sie hätte das nie gehabt.

Was für ein glückliches Leben ich eigentlich habe. So viel Familie, Freunde überall. In Köln die Beste, in Deutschlands Mitte der andere Freak, meine Ärzte Mädels, die Jungs, meine Leute aus der Berufsschule, meine liebste Arbeitskollegin, Cousinen, die gute Freundinnen sind.
Dazu einen Job, den ich liebe, Aufgaben, die mir auf den Leib geschneidert scheinen und die Eigenschaft, mich durch alles durchzukämpfen und mein extrovertiertes Wesen, das Menschen mich mögen lässt.

Sie hat das nie gehabt. Und nichts auf der Welt würde ich mir wünschen, wenn sie auch innerlich so lachen würde, wie sie es scheinbar auf dem Gesicht trägt.

8.1.13 21:25
 
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